Betroffene Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind in der Regel mehrfach beeinträchtigt. Die Therapie, die im Institut praktiziert wird, berücksichtigt diese Erfahrung in der Form, dass sie nicht versucht, bei allen Klienten ein einheitliches Behandlungsprogramm einzuhalten, sondern ein Bedarfsprogramm von Maßnahmen anwendet, die dem Einzelfall gemäß ausgewählt werden.

Je nach den individuellen Defiziten der Wahrnehmung, des Sprechens, der Kognition und des Gedächtnisses sowie der subjektiven Verarbeitung dieser Leistungsschwäche werden entsprechende Therapieformen gewählt. Darunter fallen begleitende (spielerische) Übungen (z.B. zur Schulung der Wahrnehmung, des Problemlöseverhaltens oder der Konzentration) genauso wie ausgewählte verhaltenstherapeutische Sitzungen für Klienten, die durch ihre Leistungsschwäche erheblich beeinträchtigt sind.

Kombinationstherapie bei Legasthenie >>>